Marketing & Vertrieb

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Online-Marketing-Glossar: 30 wichtige Begriffe einfach erklärt

Von SEO und SEA über CTR und ROAS bis CRM und Consent: die wichtigsten Begriffe des Online-Marketings kurz und verständlich erklärt.

SW

Aktualisiert am 16.10.2026

Internet Marketing Glossar – die 10 wichtigsten Begriffe erklärt

Dieses Online-Marketing-Glossar erklärt dir die wichtigsten Fachbegriffe, die dir als Gründer oder Selbstständiger im digitalen Marketing begegnen – von SEO und SEA über CTR und Conversion bis zu CRM und Consent. Jeder Begriff wird kurz definiert und mit einem Praxisbezug ergänzt.

Wer mit Agenturen, Freelancern oder Werbeplattformen arbeitet, muss die Sprache verstehen, um Angebote vergleichen und Ergebnisse bewerten zu können. Die Begriffe sind nach Themen sortiert, damit du schnell findest, was du suchst.

So nutzt du das Online-Marketing-Glossar

Das Online-Marketing-Glossar ist in sechs Bereiche gegliedert: Suchmaschinen, bezahlte Werbung, Kennzahlen, Technik und Daten, Content und Vertrieb sowie Social Media und E-Mail. Am Ende findest du Antworten auf häufige Fragen.

Für wen ist dieses Online-Marketing-Glossar gedacht?

Für Einsteiger, die sich in das Thema einarbeiten, und für Gründer, die Marketing nicht selbst umsetzen, aber Dienstleister steuern. Wer tiefer einsteigen will, findet zu vielen Begriffen weiterführende Artikel auf mystartups.de.

Tipp: Nutze die Übersicht als Nachschlagewerk, wenn du ein Angebot einer Agentur prüfst oder einen Report liest. Markiere dir die Begriffe, die in deinem Geschäft wirklich vorkommen, und frage bei Unklarheiten nach, statt Fachwörter einfach hinzunehmen. Ein gutes Online-Marketing-Glossar ersetzt keine Strategie, erleichtert aber jedes Gespräch darüber.

Suchmaschinen: SEO, SEA und Co.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

SEO steht für Search Engine Optimization. Laut Google geht es darum, Suchmaschinen das Verständnis einer Website zu erleichtern und Nutzern zu helfen, sie zu finden. Dazu gehören gute Inhalte, eine saubere Technik, schnelle Ladezeiten und Verweise von anderen Websites.

SEA (Suchmaschinenwerbung)

SEA steht für Search Engine Advertising. Unternehmen schalten bezahlte Anzeigen, die bei passenden Suchanfragen über oder unter den organischen Ergebnissen erscheinen, etwa über Google Ads. Wie SEO und SEA zusammenspielen, erklärt der Beitrag zur Verzahnung von SEA und SEO.

SERP

Die Search Engine Results Page ist die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie enthält neben klassischen Treffern oft Anzeigen, lokale Ergebnisse, Bilder, Videos und KI-generierte Übersichten.

Keyword

Ein Keyword ist der Suchbegriff, den Nutzer eingeben. Bei der Keyword-Recherche ermittelst du, wonach deine Zielgruppe sucht und wie oft.

Backlink

Ein Backlink ist ein Link von einer fremden Website auf deine. Hochwertige, thematisch passende Verweise stärken die Sichtbarkeit.

Wichtig: Gekaufte Links, die das Ranking beeinflussen sollen, wertet Google als Spam. Bezahlte Links müssen mit rel=“sponsored“ oder rel=“nofollow“ gekennzeichnet sein. Welche Methoden riskant sind, beschreibt der Artikel Was ist Black Hat SEO?

GEO (Generative Engine Optimization)

GEO bezeichnet die Optimierung von Inhalten für KI-Suchsysteme und Chatbots, die Antworten aus mehreren Quellen zusammenfassen. Klare Struktur, belegbare Fakten und strukturierte Daten helfen dabei.

Bezahlte Werbung im Online-Marketing

PPC (Pay per Click)

Bei PPC zahlst du nur, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Das Modell ist bei Suchmaschinenwerbung und vielen Social-Media-Anzeigen üblich.

CPC (Cost per Click)

Der CPC ist der Preis, den du pro Klick bezahlst. Er entsteht meist in einer Auktion und hängt von Wettbewerb, Anzeigenqualität und Zielgruppe ab.

CPM (Cost per Mille)

Beim CPM zahlst du pro 1.000 Einblendungen einer Anzeige, unabhängig von Klicks. Das Modell eignet sich für Kampagnen, die Bekanntheit aufbauen sollen.

Retargeting

Retargeting zeigt Menschen, die deine Website bereits besucht haben, erneut Anzeigen. Es setzt in der Regel Tracking und eine Einwilligung der Nutzer voraus.

Affiliate-Marketing

Beim Affiliate-Marketing bewerben Partner (Affiliates) deine Produkte und erhalten eine Provision für vermittelte Verkäufe oder Anmeldungen. Werbelinks müssen für Leser als Werbung erkennbar sein.

Kennzahlen: CTR, Conversion-Rate, ROAS und Co.

Kennzahlen zeigen, ob sich Marketing lohnt. Eine ausführliche Übersicht findest du unter Online-Marketing-KPIs.

Begriff Bedeutung Berechnung
CTR (Click-Through-Rate) Klickrate einer Anzeige oder eines Suchtreffers Klicks ÷ Impressionen × 100
Conversion-Rate Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen Conversions ÷ Besucher × 100
CAC (Customer Acquisition Cost) Kosten für die Gewinnung eines Neukunden Marketing- und Vertriebskosten ÷ neue Kunden
ROAS (Return on Ad Spend) Umsatz pro eingesetztem Werbe-Euro Werbeumsatz ÷ Werbekosten
Absprungrate Anteil der Besuche ohne weitere Interaktion je nach Analysetool unterschiedlich definiert

CTR (Klickrate)

Die CTR zeigt, wie oft Menschen, die eine Anzeige oder einen Link sehen, tatsächlich klicken. Beispiel aus der Google-Ads-Hilfe: Bei 5 Klicks und 100 Impressionen beträgt die CTR 5 Prozent. Was eine gute CTR ist, hängt von Branche und Werbenetzwerk ab.

Conversion

Eine Conversion ist eine gewünschte Aktion, etwa ein Kauf, eine Anfrage oder eine Newsletter-Anmeldung. Mehr dazu im Beitrag Was ist eine Conversion?

Technik und Daten

CMS (Content-Management-System)

Ein CMS ist eine Software, mit der du Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse erstellst und verwaltest. Bekannte Beispiele sind WordPress, TYPO3 oder Shopsysteme mit eigenem Redaktionsbereich.

API

Eine API (Application Programming Interface) ist eine Programmierschnittstelle, über die Anwendungen Daten austauschen. Im Marketing verbinden APIs zum Beispiel Shop, CRM, Newsletter-Tool und Werbeplattformen.

CRM

CRM steht für Customer Relationship Management. Eine CRM-Software bündelt Kontaktdaten, Gesprächsnotizen, Angebote und Aufgaben, damit du Kundenbeziehungen systematisch pflegen kannst.

Tracking und Consent

Tracking erfasst das Verhalten von Besuchern, etwa Seitenaufrufe und Conversions. Für nicht notwendige Cookies und vergleichbare Technologien brauchst du in der Regel eine Einwilligung (Consent), die über ein Consent-Banner eingeholt wird.

Content, Leads und Vertrieb

Content-Marketing

Content-Marketing gewinnt Kunden über nützliche Inhalte wie Ratgeber, Videos, Podcasts oder Newsletter statt über reine Werbebotschaften.

Lead

Ein Lead ist ein Kontakt, der Interesse gezeigt und Daten hinterlassen hat, etwa über ein Kontaktformular oder einen Download.

Funnel

Der Funnel (Trichter) beschreibt die Stufen vom ersten Kontakt bis zum Kauf: Aufmerksamkeit, Interesse, Entscheidung, Handlung. Er hilft zu erkennen, wo Interessenten abspringen.

E-Commerce

E-Commerce ist der Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet, etwa im eigenen Onlineshop oder auf Marktplätzen.

Social Media und E-Mail

Zum Abschluss des Online-Marketing-Glossars die Begriffe, die dir in sozialen Netzwerken und im E-Mail-Marketing am häufigsten begegnen.

Reichweite und Impressionen

Die Reichweite gibt an, wie viele verschiedene Personen einen Beitrag oder eine Anzeige gesehen haben. Impressionen zählen dagegen jede Einblendung, also auch mehrfache Kontakte derselben Person.

Engagement-Rate

Die Engagement-Rate setzt Interaktionen wie Likes, Kommentare, Speichern und Teilen ins Verhältnis zur Reichweite oder zur Zahl der Follower. Die Plattformen berechnen sie unterschiedlich. Vergleiche deshalb nur Werte aus derselben Quelle.

Influencer-Marketing

Beim Influencer-Marketing werben Personen mit großer oder sehr engagierter Community für Produkte. Bezahlte Kooperationen müssen klar als Werbung gekennzeichnet sein. Für kleine Unternehmen sind oft Micro-Influencer mit regionaler oder fachlicher Ausrichtung interessanter als große Accounts.

Double-Opt-in

Beim Double-Opt-in bestätigt ein neuer Newsletter-Abonnent seine Anmeldung zusätzlich über einen Link in einer E-Mail. So kannst du nachweisen, dass die Einwilligung wirklich von der Inhaberin oder dem Inhaber der Adresse stammt.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Zielseite, die auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist, etwa eine Anmeldung oder Anfrage. Sie wird häufig für Anzeigenkampagnen gebaut. Je genauer sie zur Anzeige passt, desto höher ist meist die Conversion-Rate.

Häufige Fragen

Gibt es das Online-Marketing-Glossar als PDF?

Eine eigene PDF-Datei bieten wir nicht an. Du kannst diese Seite aber über die Druckfunktion deines Browsers als PDF speichern.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

SEO verbessert die unbezahlte Sichtbarkeit in Suchmaschinen und wirkt eher langfristig. SEA sind bezahlte Anzeigen, die sofort sichtbar sind, aber nur so lange laufen, wie du zahlst.

Welche Kennzahlen sind für Gründer am wichtigsten?

Für den Anfang reichen Besucherzahl, Conversion-Rate, Kosten pro Neukunde und Umsatz pro Kunde. Damit siehst du, ob sich deine Maßnahmen rechnen.

Fazit

Mit den 30 Begriffen aus diesem Online-Marketing-Glossar verstehst du die Grundlagen, die in Gesprächen mit Agenturen, in Werbekonten und Analysetools ständig vorkommen. Wichtiger als jedes Fachwort ist aber, Maßnahmen an messbaren Zielen auszurichten und regelmäßig zu prüfen, was wirklich zu Kunden führt.

Quellen

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